Connemara - das wildromantische Irland

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Connemara

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das wildromantische Irland

Allgemeines
Eine der wohl schönsten Landschaften ist die, um Connemara, im Westen Irlands. Hier sind die Landschaften noch ursprünglich, ja beinahe unberührt. Connemara, am Atlantik gelegen übte schon immer eine enorme Anziehungskraft für die Menschen aus. Nicht nur Touristen aus dem Ausland, auch die Iren verbringen hier oft ihren Urlaub. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte, wenn er die Landschaft genießen möchte, irgendwo Halt machen. Es ist gerade in dieser Gegend sehr wichtig, die Augen beim Fahren wirklich auf die Straße und auf den Verkehr zu richten. Die Nebenstrecken sind relativ schmal und Lastwagen- und Wohnmobilfahrer bevorzugen die Straßenmitte, wobei sie auch dem Tempolimit kaum Beachtung schenken.

Roundstone
Direkt an der Küste befindet sich der kleine Fischerort Roundstone, wo sich Irland von seiner romantischsten Seite dem Besucher präsentieren wird. Im Ort angekommen, lohnt es sich, sich einen Parkplatz zu suchen und sich auf Erkundungstour zu begeben. Hier findet man sich gut zurecht, zudem läuft man beinahe ständig am Wasser entlang. Die Aussicht ist einmalig und die Atmosphäre des kleinen Ortes versprüht Romantik pur. Im Ort selbst gibt es eine kleine Ansiedlung von Kunsthandwerkern. Der Besuch der Enklave ist für Touristen ein absolutes Muss.

Connemara National Park
Die zweigeteilte Landschaft Connemaras wirkt beeindruckend und ist überaus reich an Abwechslung. Während das Gebiet von Galway nach Clifden eher aus Heide- und Moorlandschaften besteht, erheben sich im Norden die Berge des Twelve Bens. Hier befindet sich auch der Connemara Nationalpark, den man auf keinen Fall unbesucht lassen sollte. Besonders die Küstenregion zeigt sich dem Gast in ihrer atemberaubenden Schönheit, durchwoben von kleinen Inseln und Halbinseln, unzähligen kleinen Fischerhäfen und zahlreichen Stränden. Der Connemara Nationalpark ist einer von insgesamt sechs irischen Nationalparks. Er wurde 1980 gegründet. Besucher erleben hier die einzigartige, fast noch unberührte Landschaft Connemaras. Hier wird ein kleines Stück irische Geschichte wieder lebendig, in Form von Resten menschlicher Besiedlungen. Dazu gehören ein Friedhof aus dem 19. Jahrhundert, und die Megalithische Kammergräber, deren Alter mit 4.000 Jahren angegeben wird. Der Nationalpark verfügt über ein Besucherzentrum, wo sich die Besucher über die geographische Beschaffenheit, sowie Flora und Fauna ausführlich informieren können.

Kylemore Abbey
Eine der Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte, ist die Kylemore Abbey, Irlands älteste Benediktinerinnenabtei. 1665 gegründet, musst die Abtei mehrere Umzüge hinter sich bringen, eher sie ihren endgültigen Platz in den Räumlichkeiten im Schloss Kylemore fand. Besonders sehenswert sind das Klostergebäude, die neugotische Kirche sowie der viktorianische Garten. Während des Wirkens der Abtei waren die Gärten gepflegt und als Kräuter- und Gemüsegarten genutzt. Danach verwilderte der Garten, erst im Jahr 2000 ergriffen die Nonnen die Initiative und so wurden die Gärten rekonstruiert und den Besuchern eröffnet. Hier spazieren zu gehen heiß, sich in eine Welt der Düfte zu begeben und alte Gartenkunst bewundern zu können.